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Gesellschaft und Organisation

Die Gesellschaft zur Herausgabe des Corpus Catholicorum ist ein gemeinnütziger Verein, der als Zielsetzung die wissenschaftliche Erforschung und Förderung der Reformationsgeschichte hat, wobei das besondere Augenmerk der Auseinandersetzung katholischer Theologen mit den Reformatoren sowie der Entwicklung von Katholischer Reform und Gegenreformation gilt. In erster Linie geschieht das durch die wissenschaftlichen Reihen, welche der Verein herausgibt: die kritische Edition von kontroverstheologischen Schriften bzw. von Akten und Briefen des 16. Jahrhunderts in Corpus Catholicorum – Werke katholischer Schriftsteller im Zeitalter der Glaubensspaltung (CCath); Monographien zur Reformations- und Konfessionsgeschichte in der Reihe Reformationsgeschichtliche Studien und Texte (RST); die Hefte Katholisches Leben und Kirchenreform im Zeitalter der Glaubensspaltung (KLK).

Bedeutende Reformationshistoriker wie Joseph Lortz, Hubert Jedin und Erwin Iserloh haben die Arbeit des Corpus Catholicorum geprägt. Sie versteht sich in ökumenischer Offenheit und selbstverständlichem wissenschaftlichen Austausch mit der internationalen Reformationsgeschichtsforschung. Jährlich findet gemeinsam mit der Görres – Gesellschaft im Herbst eine Tagung statt. Hierbei wird eine Mitgliederversammlung durchgeführt und ein öffentlicher Vortrag aus der wissenschaftlichen Arbeit der Gesellschaft gehalten. In unregelmäßigen Abständen veranstaltet das Corpus Catholicorum wissenschaftliche Symposien.

Der Gesellschaft stehen vor:

Prof. Dr. Peter Walter, Freiburg (Vorsitzender)
Prof. Dr. Anton Schindling, Tübingen (Stellv. Vorsitzender)
Prof. Dr. Manfred Rudersdorf, Leipzig (Schriftführer)
Prof. Dr. Dieter J. Weiß, München (Stellv. Schriftführer)
Prof. Dr. Karl-Heinz Braun, Freiburg (Schatzmeister)
Prof. Dr. Günther Wassilowsky, Innsbruck (Stellv. Schatzmeister)